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Executive Summary
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Das Büro bleibt relevant: 99% der Antworten sehen Vorteile im Büro. Besonders wichtig sind persönliche Verbindung, Zusammenarbeit, Wissenstransfer und Zugehörigkeit.
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Remote Work hat Grenzen: 88% der Antworten zeigen Sorgen über langfristig hohe Remote Work Anteile. Kritisch gesehen werden vor allem schwächere berufliche Netzwerke, weniger Beziehung zu Kolleg und begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten.
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Workplace Experience beeinflusst Präsenz: 64% der Antworten zeigen, dass gute Facilities Mitarbeitende motivieren können, häufiger ins Büro zu kommen. Damit wird Arbeitsplatzqualität zu einem konkreten Hebel für Engagement und Zusammenarbeit.
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Wellbeing wird Teil der Arbeitsplatzstrategie: Jede vierte Antwort nennt Wellbeing Features als Wunsch für den idealen Arbeitsplatz. Mitarbeitende erwarten Arbeitsumgebungen, die nicht nur funktional sind, sondern Konzentration, Begegnung und Wohlbefinden im Alltag unterstützen.
1. Das Büro bleibt ein zentraler Ort für Verbindung
Hybride Arbeit verändert den Arbeitsplatz, aber sie macht das Büro nicht überflüssig. Der Report zeigt, dass Office Space weiterhin eine wichtige Rolle spielt, besonders wenn es um Zugehörigkeit, Austausch und Engagement geht. Gleichzeitig erwarten viele Mitarbeitende, dass hybride Arbeitsmodelle bestehen bleiben. Damit wird jeder Bürotag bewusster bewertet.
Besonders deutlich wird das an einer Zahl aus dem Report: 99% der Antworten sehen Vorteile im Büro. Der Wert liegt also nicht allein im Arbeitsplatz selbst, sondern in dem, was vor Ort leichter entsteht: persönliche Begegnung, Wissenstransfer und ein Gefühl von Verbindung. Für Unternehmen heißt das: Wer Büroflächen nur über Anwesenheit oder Auslastung bewertet, übersieht einen wesentlichen Teil ihrer Wirkung.
2. Das Büro braucht einen klaren Zweck
Das traditionelle Büro war lange auf Standardisierung ausgelegt. Gleiche Flächen, gleiche Services, gleiche Nutzungsmuster. Diese Logik passt immer weniger zu einer Arbeitswelt, in der Menschen zwischen Homeoffice und Büro wechseln und je nach Aufgabe andere Anforderungen haben.
Gleichzeitig zeigt der Report, dass rein remote geprägte Arbeitsmodelle Grenzen haben. 88% der Antworten äußern Sorgen über langfristig hohe Remote-Work-Anteile. Genannt werden unter anderem schwächere soziale und berufliche Netzwerke, weniger Beziehung zu Kolleg und begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten. Genau hier liegt die neue Aufgabe des Büros: Es muss jene Momente stärken, die im rein digitalen Arbeiten schwerer entstehen.
3. Flexibilität wird zur Voraussetzung
Flexibilität bleibt ein zentraler Faktor moderner Arbeit. Mitarbeitende schätzen hybride Modelle, weil sie ihren Alltag besser an Aufgaben und persönliche Lebensrealität anpassen können. Für Unternehmen reicht es daher nicht, nur festzulegen, an welchen Tagen Menschen im Büro sein sollen.
Flexibilität muss auch im Büro selbst erlebbar werden. Wer konzentriert arbeiten möchte, braucht andere Bedingungen als jemand, der für Workshops, Abstimmungen oder soziale Verbindung vor Ort ist. Ein Arbeitsplatz, der diese unterschiedlichen Situationen unterstützt, hilft Mitarbeitenden, ihren Tag sinnvoll zu gestalten. So wird Flexibilität nicht nur zur Homeoffice-Regel, sondern zu einem Prinzip der Arbeitsplatzgestaltung.
4. Arbeitsplatzqualität entscheidet über Experience
Die physische Arbeitsumgebung gewinnt in hybriden Modellen an Bedeutung. Wenn der Bürobesuch bewusster gewählt wird, fällt stärker ins Gewicht, ob der Tag vor Ort gut funktioniert. Der Report nennt hier eine besonders relevante Zahl: 64% der Antworten zeigen, dass gute Facilities Mitarbeitende motivieren können, häufiger ins Büro zu kommen.
Damit wird Facility Management zu einem direkten Hebel für Workplace Experience. Arbeitsplatzqualität zeigt sich nicht in einem einzelnen Element, sondern im Tagesverlauf: beim Ankommen, in funktionierenden Räumen, verlässlicher Technik, sauberen Arbeitsbereichen, guten Pausenmöglichkeiten und Services, die den Arbeitstag erleichtern. Der Report verweist außerdem darauf, dass jede vierte Antwort Wellbeing Features als wichtigen Wunsch für den idealen Arbeitsplatz nennt. Das zeigt, dass die Erwartungen über reine Funktionalität hinausgehen.
Wie Unternehmen den neuen Wert des Büros gestalten
Die vier Studienerkenntnisse zeigen eine klare Richtung: Das Büro bleibt relevant, wenn es einen erkennbaren Beitrag zum Arbeitsalltag leistet.
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- Den Zweck des Büros klar definieren: Unternehmen sollten festlegen, welche Rolle ihr Büro im Arbeitsalltag spielen soll. Wenn ein Standort vor allem Zusammenarbeit, Lernen und Verbindung fördern soll, müssen Räume, Services und Tagesabläufe genau darauf ausgerichtet sein. So entsteht ein Büro, das für Mitarbeitende einen klaren Grund bietet, vor Ort zu sein.
- Flexibilität im Büro erlebbar machen: Hybride Arbeit endet nicht bei der Entscheidung zwischen Homeoffice und Büro. Auch vor Ort brauchen Menschen unterschiedliche Möglichkeiten. Wer konzentriert arbeiten möchte, braucht andere Bedingungen als jemand, der für Austausch, Workshops oder informelle Begegnungen kommt.
- Reibung im Arbeitstag reduzieren: Der Wert des Büros zeigt sich in vielen kleinen Momenten. Finden Mitarbeitende rasch den passenden Raum? Funktioniert die Technik? Gibt es Orte für Pausen und Gespräche? Werden Services so organisiert, dass der Tag leichter wird? Genau an diesen Punkten entscheidet sich, ob der Bürobesuch als sinnvoll erlebt wird.
- Workplace Experience als Gesamterlebnis steuern: Arbeitsplatzqualität entsteht durch das Zusammenspiel von Räumen, Technik, Sauberkeit, Verpflegung, Orientierung und Support. Facility Management kann hier eine verbindende Rolle übernehmen, weil es viele dieser Kontaktpunkte im Alltag prägt. Wenn sie gut ineinandergreifen, wird das Büro zu einem Ort, der Arbeit erleichtert und Verbindung ermöglicht.
Die zentrale Frage lautet daher: Was macht das Büro für Mitarbeitende relevant? Unternehmen, die diese Frage beantworten, gestalten Arbeitsplätze nicht aus Gewohnheit, sondern aus einem klaren Verständnis für Menschen, Arbeit und Zusammenarbeit.
Den vollständigen Report gibt es hier: https://www.issworld.com/2025-global-insights-report-evolving-workplaces
FAQ
Soziales Engagement umfasst alle Initiativen, die Austausch, Gesundheit, Unterstützung und Zugehörigkeit stärken. Dazu gehören kulturelle Formate, Gesundheitsangebote und soziale Projekte innerhalb und außerhalb des Unternehmens.
Unternehmen stehen zunehmend vor sozialen Herausforderungen. Gemeinschaft und Stabilität entwickeln sich zu entscheidenden Faktoren für Resilienz, Bindung und die Qualität von Dienstleistungen.
Sie wirken nachhaltig, wenn sie alltagsnah, leicht zugänglich und langfristig angelegt sind. Wenn Mitarbeitende aktiv einbezogen werden und Angebote unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigen, entsteht eine stabile Kultur sozialer Unterstützung.
Über den Autor
Christoph Hagmann
Specialist Communication bei ISS Österreich
Christoph Hagmann arbeitet als Specialist Communication bei ISS Österreich und gestaltet in dieser Rolle die interne und externe Kommunikation sowie die PR-Arbeit des Unternehmens. In seiner Funktion entwickelt er strategische Kommunikationsinhalte, sorgt für klare Botschaften und unterstützt die Präsentation nach innen und außen. Als Teil der Redaktion trägt er dazu bei, spannende Einblicke in die Arbeitswelt und Themen von ISS zu vermitteln.
Quellen
ISS Österreich interne Daten (2025): Fact Sheet