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Hitze und Staub

 

Im Jahr 2018 begann ich mit meiner Arbeit bei ISS Österreich. Meine erste Schicht hatte ich im Hochofen der voestalpine in Linz. Unsere Aufgabe war es, das Innere des Hochofens zu reinigen. Im ersten Jahr hatte ich großen Respekt vor dieser Arbeit, weil alles neu für mich war. Es war körperlich sehr anstrengend und fordernd, aber auch interessant. Besonders wichtig war dabei die gute Teamarbeit, denn allein wäre all das nicht möglich gewesen.

 

Unsere Arbeitstage begannen um 6 Uhr morgens und endeten um 14 Uhr. Jeden Tag arbeiteten wir uns vom obersten bis zum untersten Bereich des Hochofens vor, insgesamt ungefähr 50 Meter weit. Wir setzten dafür Winkelschleifer und Schaufeln ein, die Arbeit war hart, aber wir hielten zusammen und unterstützten uns gegenseitig.

 

Die Reinigung des Hochofens dauerte drei Monate, in dieser Zeit arbeiteten wir sehr viel. Zum Glück ist nie etwas passiert, obwohl es auch herausfordernde Situationen gab. Einmal mussten wir zwei Kollegen suchen, die sich unten in der großen Grube befanden. Wir waren sehr erleichtert, als sie wieder sicher herauskamen. Überhaupt hatte Sicherheit bei uns immer oberste Priorität. An jedem Arbeitstag trugen wir unsere komplette Schutzausrüstung: Schutzkleidung, Brille, Helm, Arbeitsstiefel und eine Fallschutzleine.

 

Insgesamt arbeitete ich drei Jahre lang im Hochofen, nämlich 2018, 2023 und 2024. Es war oft sehr heiß und anstrengend, aber die Zusammenarbeit im Team war immer gut. Unser Vorarbeiter Amin achtete darauf, dass wir zusammenhalten und sicher arbeiten. Mit seiner Unterstützung konnten wir uns aufeinander verlassen. Für unsere gute Teamarbeit erhielten wir viel Lob.

 

 

Kovacs Robert
Sonderreinigungskraft Industriereinigung
ISS Österreich
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Neben dem Hochofen haben wir aber auch noch weitere Aufgabenbereiche: Einmal reinigten wir einen 200 Meter langen Hangar. Es war so staubig, dass wir einander beim Kehren kaum sehen konnten. Nach getaner Arbeit waren wir alle ganz schwarz im Gesicht vor lauter Staub, wir lachten viel und machten lustige Fotos.

An einem anderen Tag ging plötzlich ein Alarm los. Wir mussten sofort das Gebäude verlassen, weil ein Bunker gesprengt werden sollte. Wir brachten uns ordnungsgemäß in Sicherheit und gingen nach draußen. Nach etwa einer Stunde wurde die Explosion ausgelöst und alles bebte. Danach gingen wir wieder hinein und fingen mit den Aufräumarbeiten an.

 

Meine Arbeit ist anspruchsvoll und oft schwer. Am Ende des Tages bin ich müde und voller Staub, doch vor allem bin ich zufrieden mit dem, was ich geleistet habe.

"Im ersten Jahr hatte ich großen Respekt vor dieser Arbeit, weil alles neu für mich war. Es war körperlich sehr anstrengend und fordernd, aber auch interessant. Besonders wichtig war dabei die gute Teamarbeit, denn allein wäre all das nicht möglich gewesen."

Über den Autor

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Kovacs Robert

Sonderreinigungskraft Industriereinigung

Robert Kovacs ist seit 2018 Teil von ISS Österreich. Als Sonderreinigungskraft in der Industriereinigung übernimmt er anspruchsvolle Reinigungsarbeiten in industriellen Anlagen. Geschätzt wird er für seinen Teamgeist, seinen Sicherheitsfokus und seine Belastbarkeit bei mehreren Hochofeneinsätzen.