Für diesen Suchbegriff konnte kein passendes Ergebnis gefunden werden.
Dann kommen auch schon die ersten Gäste. Es folgen Kaffee, Frühstück und viele kurze Gespräche. Meine Kund:innen sind für mich auch Freund:innen. Zu vielen habe ich eine sehr schöne Verbindung, unabhängig von ihrer Position in der Firma.
Die Frühstückszeit endet um 10 Uhr. Direkt im Anschluss bereiten wir dann das Mittagessen vor. Dabei achte ich immer darauf, dass alle Kühlschränke gut gefüllt sind, dass genügend Getränke eingekühlt sind. Zudem kontrolliere ich die Kaffeemaschine und überprüfe, ob Servietten und Gewürze auf allen Tischen stehen.
Danach beginnt dann die Essensausgabe, dabei erwarte ich alle unsere Gäste mit einem Lächeln an der Kasse. Jeden Tag kommen ungefähr 400 Personen, das bedeutet, dass ich etwa 400 Mal am Tag »Guten Appetit« und »Danke« sage.
Natürlich passieren bei so viel Arbeit während des Mittagsservice auch manchmal kleine Zwischenfälle: Ein Gast hat nicht genug Geld dabei, jemand tauscht eine Beilage, ein anderer nimmt sich zu viel Salat. Aber ich versuche immer, jedes Problem so zu lösen, dass sowohl der Kunde oder die Kundin als auch wir zufrieden sind.
Als Anerkennung für meine Arbeite erhalte ich viel Lob von der Leitung des Unternehmens. Zwei besondere Gratulationen haben mir sehr viel Motivation gegeben weiterzumachen und meine Arbeit immer besser zu erfüllen, damit ich niemanden enttäusche.
Wenn ich zwischendurch einmal kurz Zeit habe, versuche ich, meinen Arbeitsplatz an der Kasse zu dekorieren. Ich finde es schön, je nach Jahreszeit und Anlass meine Kund:innen positiv überraschen zu können. Mittlerweile ist es sogar so, dass am Ende jeder Saison schon viele gespannt darauf warten, welche Dekoration als Nächstes meine Kasse schmücken wird. Es macht mich wirklich glücklich, ihre Freude zu sehen. Und zu Fasching habe ich mit Kolleg:innen den ganzen Saal dekoriert, obwohl das weder vorgeschrieben noch unsere Aufgabe ist, aber das war uns egal und den Kund:innen hat es sehr gut gefallen!
Wenn die Essensausgabe endet, haben wir noch eine halbe Stunde Zeit, um alles zu reinigen. Das geht schnell, weil wir mittlerweile ein gut eingespieltes Team sind. Danach beende ich meinen Arbeitstag glücklich, manchmal müde, aber fast immer mit viel Zufriedenheit. Ich bemühe mich, meine Arbeit jeden Tag noch besser zu machen. Ich liebe das, was ich tue, mein Arbeitsplatz ist für mich wie ein zweites Zuhause.
Ich bin sehr glücklich, in dieser Firma zu arbeiten, und manchmal denke ich mit ein bisschen Wehmut an den Tag, an dem ich in Pension gehen werde. Aber noch ist es ja zum Glück nicht so weit. Ich mache meine Arbeit mit viel Freude und möchte ISS noch einmal dafür danken, dass man mir eine Chance gegeben hat und ich die Möglichkeit bekomme, mich immer weiterzuentwickeln.
Über die Autorin