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Dann legten wir los: Mit speziellen Tüchern wischten wir den Staub fort, der sich auf den Oberflächen rund um die blauen Öfen gesammelt hatte. Bald waren unsere Gesichter vor Anstrengung rot und der Schweiß stand uns auf der Stirn. Die Böden des Ofens wurden mit dem feuchten Mopp sauber gemacht, dabei kam die Moppstange zum Einsatz. Dann war der erste Ofen geschafft. Wir waren durstig und holten uns etwas zu trinken, aber ich trieb zur Eile an: »Wir müssen schnell weitermachen, wir haben noch einiges vor uns.« Schließlich gingen wir den zweiten Ofen an.
Nach getaner Arbeit wartete ein Fotograf auf uns, um ein Foto zu machen. Mein Lehrling war fleißig, und trotz der Hitze waren wir stolz auf das Ergebnis. Alles wurde wieder zusammengeräumt: die Mopps gereinigt, die Öltücher entsorgt, der Putzwagen zurückgestellt.
Am Nachmittag erwartete uns ein leckeres gemeinsames Essen in der Kantine. Es schmeckte nach dieser anstrengenden, aber erfüllenden Arbeit besonders gut. Für mich war es ein besonders schöner Tag, denn es entstand eine Freundschaft zwischen mir und meinem »Lehrling«, der eigentlich meine Führungskraft war – und es hat mir großen Spaß gemacht, für einen kurzen Moment die Rollen tauschen zu dürfen.
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